Logo Suche Frieden und jage ihm nach!Die evangelische Jahreslosung 2019 "Suche Frieden und jage ihm nach" war Anlass für eine Predigtreihe der Evangelischen Kirchengemeinde in Kerken. Pfarrerin Karin Latour hatte mich eingeladen, im Gottesdienst am Sonntag, den 27.10.2019, eine Predigt zu halten. Hierfür habe ich mir die "Forderungen an die Nachfolge" aus dem Lukasevangelium, Kapitel 14, Vers 25-33, als Thema ausgesucht.
Bidnachweis: Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

 

 

Bürgermeister Dirk Möcking

 

Kerkens erster Mann wird zum Prediger

 

Bürgermeister Dirk Möcking aus Kerken predigte am 27.10.2019 in der Evangelischen Kirche in Nieukerk über die Nachfolge

 

Bürgermeister Dirk Möcking bei seiner Predigt in der Evangelischen Kirche in Kerken. Foto: Evers, Gottfried (eve)

 

von Christian Kaspers

 

KERKEN. Bürgermeister Dirk Möcking sprach in der Evangelischen Kirchengemeinde über die Relevanz, Entscheidungen zu treffen, die Überwindung von Bequemlichkeit und schlechten Gewohnheiten.

 

Eine etwas andere Predigt hielt Kerkens Bürgermeister Dirk Möcking am vergangenen Sonntag im Rahmen der Friedensreihe der Evangelischen Kirchengemeinde. Pfarrer Christian Stenz hatte in der Vorwoche bereits zum Begriff des Friedens tiefgründige Worte verloren. Der erste Mann der Gemeinde stellte in seiner Predigt ein anderes Thema in den Vordergrund.

 

Angelehnt an das Evangelium nach Lukas (Kapitel 14, Vers 25-33) mit dem Satz: „Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen“ und dem Zitat des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain: „Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt“, sprach er über die Gefahr eines jeden Menschen, in eine nicht selbstbestimmte Lebensführung zu geraten. Er sprach über den Menschen als Gewohnheitstier, über die Gefahr, sich falsche Prioritäten zu setzen und schlechte Gewohnheiten anzueignen. Die Fragen „Was will ich?“ und „Welche Schritte braucht es?“ müsse jeder Mensch für sich beantworten können.


Info

 

Die Friedensreihe in Kerken

 

Abschluss „Suche den Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 34,15), so lautet die Jahreslosung für das Jahr 2019. Im Rahmen der Friedensreihe der Evangelischen Kirchengemeinde Kerken halten und hielten drei unterschiedliche Personen – Christian Stenz, Dirk Möcking und Hans-Joachim Wefers – eine Predigt. Am Sonntag, 3. November, wird Superintendent Hans-Joachim Wefers die Reihe mit seiner Predigt abschließen.


Heutzutage sei es gang und gäbe, Fünf- oder Zehn-Jahrespläne zu erstellen. Visionen rund um Beruf, Haus, Familie und Beziehung seien es. Die Beziehung zu Gott sei dabei die wichtigste Beziehung unseres Lebens. „Welche Vision habe ich hierfür?“ und „Wo will ich da am Ende meines Lebens mal angekommen sein?“ seien die zentralen Fragen, so der Bürgermeister.

 

Jeder Mensch müsse laut Jesus all diese Fragen für sich selbst beantworten. „Keine Entscheidung zu treffen, ist eben auch eine Entscheidung“, sprach Möcking. Auch Jesus verdeutlichte die Relevanz der Planung vom eigenen Sein mittels Sinnbilder im Evangelium: „Wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst hin und rechnet, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen? Sonst könnte es geschehen, dass er das Fundament gelegt hat, dann aber den Bau nicht fertigstellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.“

 

Bequemlichkeit und das Zustandebringen von halben Sachen würden den Glauben zu einer Bauruine machen. Die Verschiebung von Prioritäten sei unausweichlich, um Schritte in die richtige Richtung zu machen. „Wir möchten, dass Gott unsere Umstände verändert, ohne dass wir selbst uns irgendwie verändern müssten.“ Dies sei ein Irrglaube, sagt Möcking. Veränderung sei eine Medaille mit zwei Seiten. Das Aufbringen der eigenen Kraft und Energie sei nötig, um seine erklärten Ziele zu erreichen.

 

Die Befreiung von Abhängigkeiten sei eine große Hürde auf dem Weg zum Ziel. Menschen können sich abhängig von anderen Menschen, von Geld, Macht, Erfolg und Anerkennung machen, glaubt Möcking. Wer einen neuen Weg einschlagen, ein neues Leben beginnen will, der müsse zunächst seine Beziehungen und Abhängigkeiten klären.

 

Jesus forderte schon „Lass los“. Jeder müsse sich aufraffen, bewusste Entscheidungen treffen und durch das Setzen der eigenen richtigen Prioritäten einem sonst vorprogrammiertem Scheitern entgegenstehen, so Möcking. „Entscheide dich. Und dann geh deinen Weg und verlass dich drauf: Es wird gut! Amen“, beendete der Bürgermeister seine Predigt.

 

Quelle:

Rheinische Post Verlagsgesellschaft
Ausgabe Gelderland
28. Oktober 2019

 

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